Artikel-Schlagworte: „Tertiär“

Peruanischer Leviathan

Freitag, 2. Juli 2010

Heutige Pottwale fallen vor allem durch ihren kantigen Kopf auf, an dem ein vergleichsweise zierlicher Unterkiefer hängt. Ganz anders dagegen die urzeitliche Verwandtschaft, berichtet eine internationale Forschergruppe im Magazin “Nature”. Ein in Peru entdecktes Fossil gehört zu einer neuen Pottwalart, die man getrost als Schrecken der Meere bezeichnen könnte.

Das vor 12 bis 13 Millionen Jahren gestorbene Tier war mit einer Körperlänge von schätzungsweise mehr als 14 Metern ähnlich groß wie heutige Pottwalmännchen, berichten die Forscher um Olivier Lambert ……………

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Kinderstube von Ur-Haien entdeckt

Dienstag, 25. Mai 2010

Auch die größten Haie aller Zeiten haben klein angefangen. Eine regelrechte Kinderstube der riesenhaften Räuber glauben amerikanische Forscher in Panama entdeckt zu haben. In rund 10 Millionen Jahre altem Sedimentgestein stießen sie auf Zähne junger Megalodons, die möglicherweise an einer Mangrovenküste Schutz vor älteren Artgenossen fanden.

“Mit einer Körperlänge von 18 bis 21 Metern hatten die erwachsenen Haie kaum einen Fressfeind zu fürchten”, erklärt Catalina Pimiento von der University of Florida. “Die jungen Haie liefen dagegen Gefahr, von größeren Haien gefressen zu werden.” Ähnliche Probleme gebe es auch ………………………

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Haiangriff vor vier Millionen Jahren

Donnerstag, 1. April 2010

Eine prähistorische Haiattacke haben italienische Forscher rekonstruieren können. An einem rund vier Millionen Jahre alten Delfinskelett fanden sie zahlreiche Spuren von Haizähnen, anhand derer sie nicht nur den Angreifer identifizieren, sondern auch den Hergang des Angriffs nachvollziehen konnten.

Offenbar bediente sich der etwa vier Meter lange Hai einer heute noch angewandten Überrumpelungstaktik, folgern die Forscher um Giovanni Bianucci von der Universität Pisa. Ähnlich Weißen Haien beim Angriff auf Robben, dürfte er von unten an seine Beute herangeschwommen und sie gleich mit dem ersten Biss überwältigt haben.

Bianucci entdeckte die Spuren des Angriffs an einem gut erhaltenen, knapp drei Meter langen Delfinskelett, das im norditalienischen Piemont gefunden worden war. “Das Skelett lagerte schon seit über einhundert Jahren mehr oder weniger unbeachtet in ……………

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