Artikel-Schlagworte: „Saurier“

Sinornithomimus – Tod in der Schlammfalle

Dienstag, 31. August 2010

Vogelähnliche Echse der Gattung Sinornithomimus

Paläontologen erkunden das Schicksal einer Gruppe junger Dinosaurier der Kreidezeit – die Skelette geben Hinweise auf das qualvolle Ableben der Tiere in einem Morastloch.
Vor etwa 90 Millionen Jahren ereignete sich an einem langsam austrocknenden See im heutigen China eine wahre Tragödie – 13 junge Dinosaurier, die zusammen die Landschaft durchstreiften, blieben am matschigen Rand des Wasserlochs im Schlamm stecken und verendeten qualvoll. Die vogelähnlichen Echsen der Gattung ……

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Stämmiger Drache

Dienstag, 31. August 2010

Inselleben verhalf fleischfressenden Dinosauriern im Europa der Kreidezeit zu ungewöhnlichem Körperbau

Im rumänischen Siebenbürgen sind die Überreste eines äußerst ungewöhnlichen fleischfressenden Dinosauriers aufgetaucht: Er lebte vor etwa 70 Millionen Jahren und war eng verwandt mit den unter anderem aus dem Film “Jurassic Park” bekannten Velociraptoren. Allerdings hatte er einen deutlich stämmigeren Körperbau, entdeckte ein rumänisch-amerikanisches Forscherteam. So verfügte er über sehr viel kürzere, kräftigere Beine als seine berühmten Verwandten und konnte mit gleich zwei riesigen Krallen an den Füßen aufwarten – Velociraptor besaß nur eine.

Die Wissenschaftler tauften das Tier “Balaur bondoc”, was aus dem Rumänischen übersetzt “Stämmiger Drache” bedeutet. Sie vermuten, dass der Dinosaurier seine Eigenheiten vor allem aufgrund der damaligen Geografie entwickelte: Europa war in der späten Kreidezeit keine durchgehende Landmasse, sondern größtenteils von Ozeanen bedeckt, aus denen einzelne ……………………

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Giganten des Südens

Sonntag, 4. Juli 2010

Argentinien steht im Ruf eines Dorados für Dinosaurier-Forscher: Dort haben Paläontologen die Fossilien der größten, ältesten und skurrilsten Urzeit-Reptilien entdeckt.

Es war ein greller, heißer Tag, typisch für die Wüstenei des Valle de la Luna im Norden Argentiniens. Der Paläontologe Ricardo Martínez vom Naturhistorischen Museum San Juan lag auf dem Boden, suchte die Erde nach winzigen Knochenresten ab – und entdeckte einen der ältesten Dinosaurier der Welt.
Das fast vollständige Skelett war eine Sensation, denn aus der Zeit der allerersten Dinosaurier vor rund 228 Millionen Jahren sind weltweit ……………………………….

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Manche mögen’s heiß

Donnerstag, 1. Juli 2010

Dinosaurier ließen ihre Eier von der Hitze heißer Quellen ausbrüten

Dinosaurier nutzten schon in der späten Kreidezeit, vor mehr als 110 Millionen Jahren, die Geothermie: Sie gruben ihre Eier gezielt in der Nähe von heißen Quellen und anderen geothermisch aktiven Formationen ein und ließen sie von der natürlichen Hitze ausbrüten. Das schließt ein argentinisch-US-amerikanisches Forscherduo aus dem Fund von über 80 Dinosauriergelegen im Nordwesten Argentiniens, die in Gesteinsschichten in direkter Nachbarschaft alter geothermischer Strukturen erhalten blieben. Bislang sei zwar unklar, zu welcher Art die Eier gehören, sagen die Wissenschaftler. Vermutlich handelte es sich jedoch um große Pflanzenfresser, wie sie auch in benachbarten Regionen entdeckt wurden. Ziemlich eindeutig sei dagegen, dass die Tiere offenbar über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder gezielt das natürlich beheizte Gebiet aufsuchten, um dort ihre Eier abzulegen.

Die neuen Funde stammen aus dem Sanagasta-Tal, im Zentrum der Provinz La Rioja im nordwestlichen Argentinien. Die meisten Gelege enthalten drei bis zwölf Eier, einige ……………………..

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Warmblütige kaltblütige Räuber

Samstag, 12. Juni 2010

Zahnanalyse verrät Körpertemperatur der Meeresreptilien im Erdmittelalter

Die Körpertemperatur der meisten heute lebenden Reptilien ist von ihrer Umgebung abhängig. Anders dagegen bei den bis zu 14 Meter langen Meeresreptilien im Erdmittelalter: Die Giganten, die vor 251 bis 65,5 Millionen Jahren lebten, dürften Warmblütler gewesen sein. Das hat eine Zahnanalyse von drei Arten durch ein europäisches Forscherteam ergeben. Verglichen wurde der Gehalt einer bestimmten Sauerstoffvariante in den Zähnen der Räuber und ihrer kaltblütigen Beute – zeitgleich lebenden Fischen. Der in Zähnen vorkommende Sauerstoff reflektiert die Zusammensetzung des Bluts, was wiederum einen Rückschluss auf die Körpertemperatur zulässt. Es ergaben sich deutliche Unterschiede in den Werten von Reptilien und Fischen. Die Meeresreptilien im Mesozoikum konnten ihre Körpertemperatur in einer Spanne von 33 bis 41 Grad Celsius selbst regulieren.

Unter den heutigen Meeresraubfischen gibt es Warmblüter wie Tunfische oder Schwertfische: Sie sind wegen der Jagd nach schneller Beute in verschiedenen Meerestiefen und …………………

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