Artikel-Schlagworte: „Präkambrium“

Alter: 2,1 Milliarden Jahre

Donnerstag, 1. Juli 2010

Forscher finden Fossilien der ältesten mehrzelligen Organismen

Komplexe Lebewesen gab es schon vor 2,1 Milliarden Jahren und damit etwa 200 Millionen Jahre früher als bisher angenommen. Das schließen französische Forscher aus neuentdeckten Fossilien aus dem westafrikanischen Gabun, in denen bis zu zwölf Zentimeter lange Strukturen enthalten sind. Dabei scheint es sich um die Überreste bereits hoch organisierter Organismen zu handeln, die in einer Zeit lebten, in der die Erde nach aktuellem Wissensstand ausschließlich von einzelligen Lebewesen bevölkert war.

Insgesamt entdeckten die Forscher mehr als 250 Fossilien in Schwarzschiefern aus dem Südosten Gabuns, die mit einer relativ hohen Genauigkeit auf ein Alter von 2,1 Milliarden Jahren datiert werden konnten. Die Proben weisen einen großen Formenreichtum auf: Einige sind länglich, viele sind gebogen, ………………..

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Früher Düsenflitzer

Donnerstag, 27. Mai 2010

Das Rätsel um ein gut 500 Millionen Jahre altes Fossil glauben kanadische Forscher gelöst zu haben. Bislang nur in Form eines einzigen Exemplars bekannt, dürfte es sich bei dem seltsamen Tier um einen kleinen Urahn von Kraken und Kalmaren handeln. Deutlichstes Indiz ist der typische Trichter, der Kopffüßern eine Fortbewegung per Düsenantrieb ermöglicht.

Anders als seine moderne Verwandtschaft besitzt der fingerlange Nectocaris pteryx allerdings nur zwei Fangarme, berichten Martin Smith und Jean-Bernard Caron vom Royal Ontario Museum und der Universität Toronto im Magazin “Nature”. Zudem fehlen Hinweise ………………….

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Das Massengrab für die Ewigkeit auf Erden

Montag, 31. August 2009

Das Massengrab für die Ewigkeit auf Erden

In den Rocky Mountains ist der Urknall des irdischen Lebens versteinert. Der Burgess-Schiefer wurde vor hundert Jahren entdeckt und ist bis heute der bedeutendste Fundort geblieben.

Ein Pferd brachte die Wissenschaft auf die Spur einer ihrer grössten Entdeckungen. Es war vor 100 Jahren, am 31. August 1909. Der Naturforscher Charles Doolittle Walcott ritt mit seiner Frau über den Burgess-Pass in den kanadischen Rocky Mountains. Das Pferd der Frau, so wurde berichtet, glitt auf dem Schotter aus. Walcott stieg ab, um das gestürzte Tier aufzurichten. Da fiel ihm eine Schieferplatte auf, die das Pferd beim Straucheln umgedreht hatte.

Dieser Moment sollte die Paläontologie revolutionieren und wichtige Beweise ………….

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