Artikel-Schlagworte: „Paläontologie“

Sinornithomimus – Tod in der Schlammfalle

Dienstag, 31. August 2010

Vogelähnliche Echse der Gattung Sinornithomimus

Paläontologen erkunden das Schicksal einer Gruppe junger Dinosaurier der Kreidezeit – die Skelette geben Hinweise auf das qualvolle Ableben der Tiere in einem Morastloch.
Vor etwa 90 Millionen Jahren ereignete sich an einem langsam austrocknenden See im heutigen China eine wahre Tragödie – 13 junge Dinosaurier, die zusammen die Landschaft durchstreiften, blieben am matschigen Rand des Wasserlochs im Schlamm stecken und verendeten qualvoll. Die vogelähnlichen Echsen der Gattung ……

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Ungewöhnliche Kreatur der Kreidezeit entdeckt

Dienstag, 31. August 2010

Das Gebiss eines Urkrokodils, das in Tansania entdeckt wurde, besitzt Backenzähne. Dieses Tier stellt das Bild der Wissenschaftler von der urzeitlichen Tierwelt auf den Kopf.

Wissenschaftler der Universität in Ohio sind bei ihren Untersuchungen im Rukwa-Becken in Tansania auf eine ungewöhnliche Kreatur gestoßen. Das entdeckte Krokodilskelett aus der Kreidezeit hat Malmzähne, wie sie bei Säugetieren üblich sind. „Wenn man nur die Zähne betrachtet, würde man nicht meinen, dass es sich hier um ein Krokodil handelt. Man würde sich eher die Frage stellen, welches säugetier-ähnliche Reptil das hier ist“, sagt Patrick O’Connor, Studienleiter und Anatomie-Professor an der Universität von Ohio. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe des Wissenschafts-Magazins „Nature“ veröffentlicht. O´Connor ist überzeugt, dass ……….

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Stämmiger Drache

Dienstag, 31. August 2010

Inselleben verhalf fleischfressenden Dinosauriern im Europa der Kreidezeit zu ungewöhnlichem Körperbau

Im rumänischen Siebenbürgen sind die Überreste eines äußerst ungewöhnlichen fleischfressenden Dinosauriers aufgetaucht: Er lebte vor etwa 70 Millionen Jahren und war eng verwandt mit den unter anderem aus dem Film “Jurassic Park” bekannten Velociraptoren. Allerdings hatte er einen deutlich stämmigeren Körperbau, entdeckte ein rumänisch-amerikanisches Forscherteam. So verfügte er über sehr viel kürzere, kräftigere Beine als seine berühmten Verwandten und konnte mit gleich zwei riesigen Krallen an den Füßen aufwarten – Velociraptor besaß nur eine.

Die Wissenschaftler tauften das Tier “Balaur bondoc”, was aus dem Rumänischen übersetzt “Stämmiger Drache” bedeutet. Sie vermuten, dass der Dinosaurier seine Eigenheiten vor allem aufgrund der damaligen Geografie entwickelte: Europa war in der späten Kreidezeit keine durchgehende Landmasse, sondern größtenteils von Ozeanen bedeckt, aus denen einzelne ……………………

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Kroko im Handtaschenformat

Donnerstag, 5. August 2010

Ausgestorbenes Mini-Krokodil ähnelte einer Hauskatze

Eine Krokodilart aus der Kreidezeit ähnelte in vielen Punkten einer Hauskatze. Das zeigen Skelettteile, die ein internationales Paläontologenteam in einer Gesteinsschicht der Galula Formation in Südwest-Tansania gefunden hat. Die etwa 105 Millionen Jahre alten fossilen Überreste stammen demnach von einem nur rund 55 Zentimeter großen Tier, das sich von allen bisher bekannten Krokodilarten deutlich unterscheidet. Eine Besonderheit ist ein eigentlich für Säugetiere charakteristischer Kiefer mit ausgeprägten Eck- und Backenzähnen. Zudem hatte das Mini-Krokodil ungewöhnlich lange und dünne Gliedmaßen. Vermutlich haben die Tiere in einer ökologischen Nische gelebt, die sonst Säugetiere besiedelt hätten.

Unter Paläontologen ist die erdgeschichtliche Epoche der Kreidezeit bekannt für ihren Artenreichtum. Sie gilt auch als das Zeitalter der Dinosaurier. In den vergangenen Jahren haben Wissenschaftler in 145 bis 65 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten bereits zahlreiche fossile Überreste verschiedener Krokodilarten ………

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Reptilien auf Landgang

Freitag, 30. Juli 2010

318 Millionen Jahre alte Fußabdrücke von Wirbeltieren belegen Kriechtiere als Landeroberer

Reptilien waren die erfolgreichsten Wirbeltiere bei der Eroberung trockener Lebensräume. Das hat ein internationales Forscherteam an 318 Millionen Jahre alten Fußabdrücken in Ostkanada abgelesen. Die 179 Fußspuren in Sandsteinblöcken am Fuße einer Klippe sind zwischen fünf und 53 Millimeter lang und gehören zu Reptilien und Amphibien. Die am besten erhaltenen und am häufigsten vorhandenen Abdrücke stammen von so genannten Nabeltieren. Diese Reptilien sind Vorfahren der heutigen Krokodile und Schildkröten. Die ersten Landbewohner lebten unter niedrigen Bäumen in oder neben Flussbetten, die nicht immer Wasser führten.

Die Fußabdrücke der drei Urlandwirbeltiere stammen aus einer Zeit, als die Erde aus einem einzigen Superkontinent bestand. Umgeben war die Pangäa genannte Landmasse von einem gewaltigen Meer, dem Panthalassa-Ozean. “Die Lebensräume der ersten Landbewohner beschränkten sich zunächst auf schmale Küstenstreifen, wo sich riesige Sümpfe ………..

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