Giganten des Südens

4. Juli 2010

Argentinien steht im Ruf eines Dorados für Dinosaurier-Forscher: Dort haben Paläontologen die Fossilien der größten, ältesten und skurrilsten Urzeit-Reptilien entdeckt.

Es war ein greller, heißer Tag, typisch für die Wüstenei des Valle de la Luna im Norden Argentiniens. Der Paläontologe Ricardo Martínez vom Naturhistorischen Museum San Juan lag auf dem Boden, suchte die Erde nach winzigen Knochenresten ab – und entdeckte einen der ältesten Dinosaurier der Welt.
Das fast vollständige Skelett war eine Sensation, denn aus der Zeit der allerersten Dinosaurier vor rund 228 Millionen Jahren sind weltweit ……………………………….

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Peruanischer Leviathan

2. Juli 2010

Heutige Pottwale fallen vor allem durch ihren kantigen Kopf auf, an dem ein vergleichsweise zierlicher Unterkiefer hängt. Ganz anders dagegen die urzeitliche Verwandtschaft, berichtet eine internationale Forschergruppe im Magazin “Nature”. Ein in Peru entdecktes Fossil gehört zu einer neuen Pottwalart, die man getrost als Schrecken der Meere bezeichnen könnte.

Das vor 12 bis 13 Millionen Jahren gestorbene Tier war mit einer Körperlänge von schätzungsweise mehr als 14 Metern ähnlich groß wie heutige Pottwalmännchen, berichten die Forscher um Olivier Lambert ……………

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Manche mögen’s heiß

1. Juli 2010

Dinosaurier ließen ihre Eier von der Hitze heißer Quellen ausbrüten

Dinosaurier nutzten schon in der späten Kreidezeit, vor mehr als 110 Millionen Jahren, die Geothermie: Sie gruben ihre Eier gezielt in der Nähe von heißen Quellen und anderen geothermisch aktiven Formationen ein und ließen sie von der natürlichen Hitze ausbrüten. Das schließt ein argentinisch-US-amerikanisches Forscherduo aus dem Fund von über 80 Dinosauriergelegen im Nordwesten Argentiniens, die in Gesteinsschichten in direkter Nachbarschaft alter geothermischer Strukturen erhalten blieben. Bislang sei zwar unklar, zu welcher Art die Eier gehören, sagen die Wissenschaftler. Vermutlich handelte es sich jedoch um große Pflanzenfresser, wie sie auch in benachbarten Regionen entdeckt wurden. Ziemlich eindeutig sei dagegen, dass die Tiere offenbar über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder gezielt das natürlich beheizte Gebiet aufsuchten, um dort ihre Eier abzulegen.

Die neuen Funde stammen aus dem Sanagasta-Tal, im Zentrum der Provinz La Rioja im nordwestlichen Argentinien. Die meisten Gelege enthalten drei bis zwölf Eier, einige ……………………..

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Alter: 2,1 Milliarden Jahre

1. Juli 2010

Forscher finden Fossilien der ältesten mehrzelligen Organismen

Komplexe Lebewesen gab es schon vor 2,1 Milliarden Jahren und damit etwa 200 Millionen Jahre früher als bisher angenommen. Das schließen französische Forscher aus neuentdeckten Fossilien aus dem westafrikanischen Gabun, in denen bis zu zwölf Zentimeter lange Strukturen enthalten sind. Dabei scheint es sich um die Überreste bereits hoch organisierter Organismen zu handeln, die in einer Zeit lebten, in der die Erde nach aktuellem Wissensstand ausschließlich von einzelligen Lebewesen bevölkert war.

Insgesamt entdeckten die Forscher mehr als 250 Fossilien in Schwarzschiefern aus dem Südosten Gabuns, die mit einer relativ hohen Genauigkeit auf ein Alter von 2,1 Milliarden Jahren datiert werden konnten. Die Proben weisen einen großen Formenreichtum auf: Einige sind länglich, viele sind gebogen, ………………..

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Eintauchen ins urzeitliche Jurameer

19. Juni 2010

Eintauchen in die Inselwelt des Jurameeres: Das Juramuseum blättert mit seinen Fossilien 150 Millionen Jahre in den Gesteinsschichten zurück und präsentiert nun im neu gestalteten Hauptsaal einen sehr lebendigen Einblick in das urzeitliche Leben des Solnhofener Archipels vor unserer Haustüre.

Am Mittwochabend eröffnete Museumsdirektorin Dr. Martina Kölbl-Ebert den zweiten Abschnitt ihres neuen Museumskonzeptes auf der Willibaldsburg nach der erfolgreichen Umgestaltung des Achaeopteryx-Saales (wir berichteten). Dort geht es nun – mit dem Urvogel als Prunkstück im Mittelpunkt – um die Evolution des Fliegens. Von diesem Saal segeln nun quasi ……………..

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