30. Juli 2010
318 Millionen Jahre alte Fußabdrücke von Wirbeltieren belegen Kriechtiere als Landeroberer
Reptilien waren die erfolgreichsten Wirbeltiere bei der Eroberung trockener Lebensräume. Das hat ein internationales Forscherteam an 318 Millionen Jahre alten Fußabdrücken in Ostkanada abgelesen. Die 179 Fußspuren in Sandsteinblöcken am Fuße einer Klippe sind zwischen fünf und 53 Millimeter lang und gehören zu Reptilien und Amphibien. Die am besten erhaltenen und am häufigsten vorhandenen Abdrücke stammen von so genannten Nabeltieren. Diese Reptilien sind Vorfahren der heutigen Krokodile und Schildkröten. Die ersten Landbewohner lebten unter niedrigen Bäumen in oder neben Flussbetten, die nicht immer Wasser führten.
Die Fußabdrücke der drei Urlandwirbeltiere stammen aus einer Zeit, als die Erde aus einem einzigen Superkontinent bestand. Umgeben war die Pangäa genannte Landmasse von einem gewaltigen Meer, dem Panthalassa-Ozean. “Die Lebensräume der ersten Landbewohner beschränkten sich zunächst auf schmale Küstenstreifen, wo sich riesige Sümpfe ………..
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Schlagworte: Amphibien, Devon, Fossil, Fossilien, Ichnofossilien, Karbon, Paläontologie, Pangäa, Reptilien
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4. Juli 2010
Argentinien steht im Ruf eines Dorados für Dinosaurier-Forscher: Dort haben Paläontologen die Fossilien der größten, ältesten und skurrilsten Urzeit-Reptilien entdeckt.
Es war ein greller, heißer Tag, typisch für die Wüstenei des Valle de la Luna im Norden Argentiniens. Der Paläontologe Ricardo Martínez vom Naturhistorischen Museum San Juan lag auf dem Boden, suchte die Erde nach winzigen Knochenresten ab – und entdeckte einen der ältesten Dinosaurier der Welt.
Das fast vollständige Skelett war eine Sensation, denn aus der Zeit der allerersten Dinosaurier vor rund 228 Millionen Jahren sind weltweit ……………………………….
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Schlagworte: Argentinien, Argentinosaurus, Dinosaurier, Fossil, Fossilien, Jura, Paläontologie, Saurier
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2. Juli 2010
Heutige Pottwale fallen vor allem durch ihren kantigen Kopf auf, an dem ein vergleichsweise zierlicher Unterkiefer hängt. Ganz anders dagegen die urzeitliche Verwandtschaft, berichtet eine internationale Forschergruppe im Magazin “Nature”. Ein in Peru entdecktes Fossil gehört zu einer neuen Pottwalart, die man getrost als Schrecken der Meere bezeichnen könnte.
Das vor 12 bis 13 Millionen Jahren gestorbene Tier war mit einer Körperlänge von schätzungsweise mehr als 14 Metern ähnlich groß wie heutige Pottwalmännchen, berichten die Forscher um Olivier Lambert ……………
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1. Juli 2010
Dinosaurier ließen ihre Eier von der Hitze heißer Quellen ausbrüten
Dinosaurier nutzten schon in der späten Kreidezeit, vor mehr als 110 Millionen Jahren, die Geothermie: Sie gruben ihre Eier gezielt in der Nähe von heißen Quellen und anderen geothermisch aktiven Formationen ein und ließen sie von der natürlichen Hitze ausbrüten. Das schließt ein argentinisch-US-amerikanisches Forscherduo aus dem Fund von über 80 Dinosauriergelegen im Nordwesten Argentiniens, die in Gesteinsschichten in direkter Nachbarschaft alter geothermischer Strukturen erhalten blieben. Bislang sei zwar unklar, zu welcher Art die Eier gehören, sagen die Wissenschaftler. Vermutlich handelte es sich jedoch um große Pflanzenfresser, wie sie auch in benachbarten Regionen entdeckt wurden. Ziemlich eindeutig sei dagegen, dass die Tiere offenbar über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder gezielt das natürlich beheizte Gebiet aufsuchten, um dort ihre Eier abzulegen.
Die neuen Funde stammen aus dem Sanagasta-Tal, im Zentrum der Provinz La Rioja im nordwestlichen Argentinien. Die meisten Gelege enthalten drei bis zwölf Eier, einige ……………………..
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Schlagworte: Dinosaurier, Eier, Fossil, Fossilien, Jura, Kreide, Paläontologie, Raubdinosaurier, Saurier
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1. Juli 2010
Forscher finden Fossilien der ältesten mehrzelligen Organismen
Komplexe Lebewesen gab es schon vor 2,1 Milliarden Jahren und damit etwa 200 Millionen Jahre früher als bisher angenommen. Das schließen französische Forscher aus neuentdeckten Fossilien aus dem westafrikanischen Gabun, in denen bis zu zwölf Zentimeter lange Strukturen enthalten sind. Dabei scheint es sich um die Überreste bereits hoch organisierter Organismen zu handeln, die in einer Zeit lebten, in der die Erde nach aktuellem Wissensstand ausschließlich von einzelligen Lebewesen bevölkert war.
Insgesamt entdeckten die Forscher mehr als 250 Fossilien in Schwarzschiefern aus dem Südosten Gabuns, die mit einer relativ hohen Genauigkeit auf ein Alter von 2,1 Milliarden Jahren datiert werden konnten. Die Proben weisen einen großen Formenreichtum auf: Einige sind länglich, viele sind gebogen, ………………..
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Schlagworte: Evolution, Fossil, Fossilien, Präkambrium
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